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Das RSD System zur genauen Messung des Restfüllstandes im Verteiler von Stranggussanlagen maximiert das Ausbringen aus dem Verteiler. Beim Wechsel von einer Stahlqualität zur nächsten minimiert das System die Vermischungszone im Strang.

Anwendung
Technologie
Veröffentlichungen

Anwendung

Die Kunden der Stahlerzeuger verlangen nach immer spezielleren Stahlsorten. Verbunden mit kürzer werdenden Lieferzeiten müssen daher in der Produktion in immer kürzeren Abständen unterschiedliche Sorten produziert werden. In einem kontinuierlichen Stahlerzeugungsprozess hat dies zur Folge, dass sich zwei Stahlsorten in einem Gefäß zeitweise vermischen.

Das daraus entstehende Endprodukt ist von minderer Qualität. Die „Vermischungsmenge“ erzeugt überflüssige Kosten und muss auf ein Minimum reduziert werden.

Der von AMEPA entwickelte „Reststahldetektor“ misst die in einem Verteilergefäß verbleibende Stahlmenge so genau, dass die Gefäße weitgehend entleert werden können, bevor eine neue Stahlsorte eingefüllt wird. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen.

Auch hierbei werden hohe Anforderungen an die Sensoren und Messkomponenten gestellt.

Technologie

Beim Entleeren eines Verteilers beginnt erst Schlacke mitzufließen, wenn ein bestimmter Füllstand im Verteiler unterschritten wird.

Dieser „kritische“ Füllstand hängt im wesentlichen von dem Durchmesser des Ausflusskanals, der Strömung im Verteiler und der Zähigkeit der Schlacke auf dem Stahlbad ab. Der kritische Füllstand sinkt beträchtlich, wenn als Ausflussregelorgan ein Stopfen benutzt wird. Um den Entleerungsvorgang rechtzeitig vor einem Schlackemitfluss zu beenden, muss der Stahlfüllstand relativ zu dem Feuerfestboden gemessen werden. Je geringer der Füllstand ist, bis zu dem der Verteiler entleert werden soll, desto höher sind die Anforderungen an die Messgenauigkeit eines Systems.

Der AMEPA Reststahldetektor RSD löst diese Messaufgabe durch eine elektromagnetische Detektion der Dicke der Stahlschicht im Verteiler.

Das Messprinzip

Auf dem Boden des Metallmantels des Verteilers wird ein Sensor installiert, der aus einem Spulensystem besteht, das in einer metallischen antimagnetischen Kassette untergebracht ist. Über ein Magnetfeld werden in der Schmelzenschicht Wirbelströme induziert, die in ihrer Stärke und Ausdehnung von der Dicke der Schicht abhängen. Sie induzieren ihrerseits in dem Sensorspulensystem Signale, welche die Bestimmung der Reststahlhöhe im Verteiler ermöglichen. Dabei ist die Bestimmung um so genauer, je geringer die Reststahlhöhe ist.

Veröffentlichungen

  • Schnitzer, H.; Haubrich, H.: „Optimierung der Verteilerfahrweise durch Einsatz eines Reststahldetektors." Stahl und Eisen 118 (1998) Nr.7, S. 49 - 52

  • Schnitzer, H.; Haubrich, H.: „Optimization of tundish operation by use of a residual steel detector." MPT international, 1999, No.1, S. 64 - 68

  • Bolger, D.; Krause, P.: „Automated Tundish Drain Control." 3rd Continuous Casting Conference Proceedings, 1998, Madrid, Spanien, S. 687 - 696